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Porta Nigra | Simeonstift | Dreikönigshaus
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Die Simeonstraße verbindet den Hauptmarkt und den Porta Nigra Platz. Dort befindet sich das Dreikönigshaus, der Simeonstift und natürlich das
Wahrzeichen von Trier, die Porta Nigra.
Vom Mittelalter bis heute ist sie die Hauptstraße im Norden der Stadt. Benannt wurde die Straße (1294 »vicus S. Symeonis«) nach dem Patronatsheiligen des gleichnamigen, im zweiten Viertel des 11. Jh. nordwestlich der Straße gegründeten Stifts, das die Porta Nigra zur Doppelkirche umbaute.
Der südliche, in den Marktplatz einmündende und trichterförmig geweitete Abschnitt der Simeonstraße führt - im Unterschied zum römischen Straßenraster - nach Süden fort und leitet dadurch die dreieckige Grundrißgestalt des Hauptmarkts ein.
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Porta Nigra
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Das besterhaltenste römische Stadttor nördlich der Alpen verbindet die antike Vergangenheit mit der heutigen modernen Stadt Trier. Das Tor selbst stammt aus einer Zeit (ca. 180 n. Chr.), als die Römer öffentliche Gebäude gerne aus großen Quadern errichteten. Die Sandsteinquader aus dem nahen Kylltal wurden von mühlengetriebenen Bronze- sägen zurechtgeschnitten und ohne Mörtel aufeinandergesetzt. Allerdings verband man je zwei Steine horizontal durch Eisenklammern, die in Blei ausgegossen wurden. Eine solche Klammer ist noch im Inneren des
Tores nahe der östlichen Wendeltreppe sichtbar; Rostspuren vieler ehemaliger Klammern sind noch außen zu sehen, denn im Mittelalter meißelte man tiefe Löcher, um das Metall zu rauben und einzuschmelzen.
Die Steinquader entgingen dem Recyclingschicksal, da sich nach 1028 der griechische Mönch Simeon als Einsiedler in den Ostturm der Porta Nigra einmauern ließ. Nach seinem Tod 1035 wurde er im Erdgeschoß bestattet und heiliggesprochen. Ihm zu Ehren ließ Erzbischof Poppo von Babenberg in das römische Tor zwei übereinanderliegende Kirchen einbauen, die erst 1804-1809 auf Napoleons Befehl hin abgetragen wurde.
Der Name »Schwarzes Tor« ist mittelalterlich und läßt sich neben dem Zahn der Zeit auch auf umweltbedingte Verschmutzung zurückführen.
Im Inneren sind Spuren der Doppelkirche, römische Steinmetzzeichen und Datumsgraffiti zu sehen; die Aussichten auf Stadt und Tal sind bemerkenswert. |
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Simeonstift
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1036 wurde mit dem Bau des Simeonstiftes begonnen. Von den an die Porta Nigra angrenzenden Gebäuden sind noch heute der Nordtrakt mit dem Dormitorium, der Kreuzgang mit einem restaurierten Südflügel und ein Teil des Ostflügels erhalten.
Das Gebäude ist ebenso wie auch die Kirche durch den Erzbischof Poppo von Babenberg entstanden. Das Nordgebäude ist von schlichter Art, verspricht aber einen beeindruckenden Anblick. Das Besondere des Kreuzgangs ist, daß er im 1.Stock liegt und somit den Stiftsbewohnern einen direkten Zugang zur Kirche erlaubte.
Im Komplex des Simeonsstiftes befindet sich heute die Touristen-Information Trier und das städtische Museum. |
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Dreikönigshaus
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Das Dreikönigenhaus wurde um 1230 als Wohnturm errichtet. Den Namen hat es von einem Gemälde der Epiphanie, das einst in diesem Haus
angebracht war. Auf dem Weg zur Porta Nigra liegt in der Mitte der Simeonstraße das frühgotische Wohnhaus. Zu Ver- teidigungszwecken sind die Eingänge einige Meter über der Straße eingebaut. Im ersten Stock ist noch heute der damalige Zugang zu sehen, der über Leitern oder Holztreppen, die im Notfall hochgezogen werden konnten, erreichbar war. |
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Porta Nigra | Simeonstift | Dreikönigshaus
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