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Die ehemalige Olympia-Vierte Yelena Zadorozhnaya aus Russland entschied den hochklassigen Sparkassen-Elitelauf der Frauen im Sprint für sich. Sabrina Mockenhaupt gewann das deutsche Duell gegen Irina Mikitenko.
Trier. (teu) Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) fühlt sich mit Trier verbunden: "Hier begann meine Karriere", sagt die 37-Jährige vom TV Wattenscheid. Und auch am letzten Tag des Jahres versuchte die erfolgreichste Silvesterläuferin wieder alles. Direkt nach dem Start setzte sich die vierfache deutsche Rekordlerin an die Spitze des Feldes, doch die Kraft reichte nur für die Hälfte der Fünf-Kilometer-Distanz. Dann verlor "Miki" den Anschluss. Als Siebte lief sie nach 16:16 Minuten lächelnd und ins Publikum winkend ins Ziel. Ihre Serie war gerissen, aber Mikitenko lachte trotzdem. Bei ihren vorangegangenen sechs Starts stand sie jedes Mal auf dem Podium. Diesmal erstmals nicht.
Die Rolle der besten Deutschen übernahm zurückhaltend laufend Sabrina Mockenhaupt. Es tue gut, Mikitenko hinter sich gelassen zu haben, sagte die 29-Jährige. "Das hätte ich nach dem Feldwebel-Lehrgang nicht gedacht", gestand die Läuferin aus dem Westerwald, die für Köln startet. In 15:59 Minuten blieb die Siegerin von 2005 und 2007 nur zwei Sekunden über ihrer vor drei Jahren aufgestellten Trier-Bestzeit.
Als jedoch Yelena Zadorozhnaya in der letzten Runde ihren Spurt ansetzte, konnte dann auch "Mocki" nicht mehr folgen. Die ehemalige Olympia-Vierte aus Russland setzte sich in 15:49 Minuten gegen die 18-jährige Äthiopierin Emebeth Anteneh (15:51) und die Kenianerin Caroline Chepkwony (15:54) durch.
Zadorozhnaya, zierlich, mit kurzen Haaren, hatte in den Jahren 2006 und 2007 keine Wettkämpfe bestritten und konzentriert sich nun auf die Straßenläufe. Der Trierer Silvesterlauf-Sieg ist ihr bisher größter Erfolg außerhalb des Stadions.
Quelle: Trierischer Volksfreund, 02.01.2010 |
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