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Marktbrunnen | Marktkreuz | Steipe | St. Gangolf
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Als Zentrum des mittelalterlichen Triers ist der Hauptmarkt in der ältesten Stadt Deutschlands auch noch im 21. Jahrhundert der Mittelpunkt der
Moselmetropole. Am Hauptmarkt fallen besonders die Steipe, das Marktkreuz und der Marktbrunnen, das Festhaus des Stadtrates, der Zugang zur Kirche St. Gangolf, der Zugang zum Dom und Judenviertel dem Besucher ins Auge. Vom Hauptmarkt verzweigen sechs Straßen in den historischen Kern von Trier. Darunter die Simeonsstraße, die an der Porta Nigra endet, und die Sternstaße, die im Domfreihof mündet. |
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Marktbrunnen
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Im Jahre 1595 wurde auf dem Hauptmarkt der Markt- oder Petrusbrunnen im manieristischem Stil als sechseckiges Brunnenbecken und Brunnensäule mit Figurenschmuck errichtet. Der Marktbrunnen zeigt den Hl. Petrus, Schutzpatron des Domes und der Stadt, als Abschlussfigur. Er ist von den vier Kardinaltugenden des guten Stadtregiments, „Gerechtigkeit“, „Stärke“, „Mäßigkeit“ und „Klugheit“ umgeben. Das Gesamtbild wird abgerundet von kleinen Ungeheuern und Schabernack treibenden Äffchen. |
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Marktkreuz
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Das Marktkreuz wurde 958 von Erzbischof Heinrich als Hoheitszeichen und
Friedensmal errichtet und sollte an den Normannensturm von 882 erinnern.
Ursprünglich bestand die ursprüngliche Säulenschaft mit Palmettenkapitell und Tatzenkreuz aus einer römischen Granitsäule des Domes.
Das Original steht heute im Städtischen Museum. |
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Steipe
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Als Fest- und Empfangshaus des Trierer Stadtrates wurde 1483 die Steipe, nach dem im heimischen Dialekt als „Steipen“ bezeichneten Arkadenstützen, am Hauptmarkt/Ecke Dietrich- straße nach fast 50-jähriger
Bauzeit eingeweiht. Es verfügte über Gesellschaftsräume und Trinkstuben und diente als Repräsentationshaus für Stadtrat und Honorationen.
Das weltliche Gebäude der Steipe wurde von der Stadt direkt in Sichtweite des Doms mit trutzigen Zinnen und Gewappneten, die auf den Dom ausgerichtet sind, errichtet, damit der Erzbischof es jeden Tag sah. Die Skulpturen zeigen die für die Entstehungsgeschichte Triers wichtigsten Heiligenfiguren. Die Steipe kann mit Recht als eines der bedeutendsten Gebäuden am Hauptmarkt bezeichnet werden.
Neben der Steipe wurde das „Rote Haus“ 1684 als Haus des Bäckeramtsmeisters und Domsekretärs Johann Wilhelm Polch von Wolfgang Struppeler gebaut. Die wichtigste Inschrift gilt als Sage, dass Trier 1300 Jahre älter sei als Rom. Eine andere deutet auf St. Antonius, den Schutzherrn des Hauses. Die Skulptur entstammt der Werkstatt eines, Ende des 17. Jahrhunderts in Trier sehr bekannten Bildhauers.
1944 wurden beide Gebäude zerstört und von 1968 bis 1970 wieder aufgebaut. |
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St. Gangolf
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Der Baubeginn der Markt-, Stadt- und (früheren) Zunftkirche St. Gangolf war Anfang des 15. Jahrhunderts. Vier Turmgeschosse wurden bereits ein Jahrhundert früher erstellt. Der Turm der Markt- kirche überragte nach seiner Fertigstellung mit seinen 62 m die Türme des Doms, der daraufhin wenige Jahre später aufgestockt wurde.
Der Turm von St. Gangolf ragt an der Südseite des Hauptmarktes hinter alten Häuserfassaden empor.
Die Kirche ist durch ein Portal aus dem Jahr 1731/ 32 zugänglich.
Im Inneren der Kirche fallen besonders die spätgotische Farbfassung und das Steinretabel des früheren Michael-Altars ins Auge. |
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Marktbrunnen | Marktkreuz | Steipe | St. Gangolf
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